Schmucklegierungen aus Platin und Palladium: Eigenschaften, Verwendung und Preise.

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Platinlegierungen, Rhodium, Iridium, Palladium, Palladium-Silber.
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Platin und Palladium


Platin ist in der Geschichte des Schmucks ein junges Metall. In bedeutendem Umfang wird es erst seit Ende des 19. Jahrhunderts verarbeitet. Seitdem behauptet das weißgraue Edelmetall eine bevorzugte Stellung bei hochwertigem Juwelenschmuck. Besonders mit Diamanten harmoniert es ausgezeichnet. Seine Gebrauchseigenschaften sind über jeden Zweifel erhaben.

Juwelierplatin weist hohe Feingehalte von 950 bis 960/000 auf und wird mit seinem chemischen Symbol Pt gestempelt. Als Legierungselemente finden hauptsächlich die Verwandten des Platins Rhodium, Iridium, Ruthenium und Palladium Verwendung, aber auch die unedlen Metalle Kupfer, Kobalt oder Wolfram. Die Dichte dieser Eine Mischung aus mindestens einem Metall und einem oder mehreren anderen Elementen, meist ebenfalls Metallen. Der Hauptbestandteil der Legierung heißt Grundmetall, alle anderen absichtlich beigefügten Bestandteile Zusätze. Unerwünschte oder zufällige Begleiter sind Verunreinigungen. Legierungsbildung ist nur möglich, wenn die Zusätze sich bei der Produktionstemperatur im Grundmetall lösen. Legierungen liegt mit über 20 g/cm³ sehr hoch. Dies und der hohe Materialpreis machen Platinschmuck extrem teuer. Bedingt durch den hohen Schmelzpunkt erfordert die Verarbeitung von Platin besondere Werkstatt-Einrichtungen, was den Schmuck nochmals verteuert. Dieser Aufwand ist allenfalls bei feinem Juwelenschmuck gerechtfertigt. Da ich in dieser Richtung nicht arbeite, kann ich Ihnen Platinschmuck leider nicht anbieten.

Häufiger als Platin begegnet man heute dem Rhodium, auch wenn es selten bewusst wahrgenommen wird. Als So heißen Verfahren, die mit einer Salzlösung und elektrischem Strom arbeiten, hauptsächlich um ein Metall aus der Lösung auf einem Gegenstand abzuscheiden. Galvanik läßt sich aber auch zum Ätzen oder Polieren einsetzen. galvanische „Veredelung” überzieht es viele Schmuckstücke aus Weißgold oder Silber mit einer hauchdünnen, chromglänzenden Schutzschicht.

Gesonderte Erwähnung verdient das Palladium. Es gehört zur Gruppe der Platinmetalle und weist vorzügliche Gebrauchseigenschaften ähnlich dem Platin auf. Besonders attraktiv sind seine silberweiße Farbe und der günstigere Preis. Zwar ist Palladium ähnlich teuer wie Platin, da es aber kaum mehr als die Hälfte wiegt, reduzieren sich die Materialkosten eines Schmuckstücks. Auch im Gebrauch ist das geringere Gewicht durchaus vorteilhaft, bei einer Brosche beispielsweise. Trotzdem hat Palladium einen schweren Stand gegen die etwas billigeren Gold-Palladium-Legierungen (Weißgold). Noch etwas preiswerter ist eine Silber-Palladium-Legierung, die ebenfalls gute ästhetische und praktische Eigenschaften besitzt.

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